Die revolutionäre Idee des Dispensers für pasteuse Produkte

Rund  120.000 Tonnen  Ketchup  wurden im Jahr  1992  in  Deutschland produziert,
Tendenz stark steigend! Zu fast  70%  wird  die Würzsauce im privaten Haushalt ver-
wendet, kommt dabei zu zwei Dritteln  in Plastik-, zu einem Drittel in Glasflaschen auf 
den Tisch.  Eine nicht  zu  unterschätzende Menge von 30.000 Tonnen wird jedoch  in
der Gastronomie  konsumiert,  wobei   hier der  Plastikeimer als Verpackungsform ge-
gen über  Portionspackungen  dominiert.  Doch  deren  Einsatz  birgt Probleme. Hygie-
nische Mängel wegen  unsachgemäßer  Bedienung und  unkontrollierbare  Dosiermen-
gen beim Eimer,  volumenmäßig enorme,  schwer  zu  entsorgende  Abfallmengen  bei
den 10-oder 25ml-Portionen. 
Die Lösung für diese Probleme: Der Dosierspender  HR mit Bag-in-Box-System für
pasteuse  Produkte-ideal geeignet für Ketchup, aber auch Mayonnaise, Senf oder Mar-
melade, Kaffeemilch, Zucker,  Dressings, Hot-Choc,  Cappuccino etc.  
Die Besonderheit  dieses Dispensers liegt im Pumpmechanismus, wobei das Pro-
dukt zu keiner Zeit mit Luftsauerstoff  oder Pumpenteilen  in  Berührung
kommt. Das Produkt wird hygienisch  in  Polyethylen-Beuteln  gefüllt,  an denen sich
ein  versiegelter  Auslaufschlauch befindet.  Die befüllten Beuteln werden in Mehrweg-
Transportbehältnissen an die Gastronomie  geliefert.
Der Dispenser ist mit  einer weltweit patentierten  peristaltischen Pumpe  aus-
gestattet. Kleine Kunststoffscheiben bewegen sich in der Form einer Sinus-Kurve-ähn-
lich der  menschlichen  Speiseröhre.  Durch einfachen Knopfdruck  kann  eine   dosierte
Portion  Produkt  ausgegeben werden.   Während  des Ausgabeprozesses kollabiert der
Beutel sukzessive und entleert sich dabei nahezu vollständig. Das Produkt behält  seine
vom Hersteller  vorgegebene hohe Qualität bis zum letzten Rest.
So profitieren vom Einsatz des Dispensers Konsument, Wirt und auch unsere  Umwelt:
Statt unhygienischen Eimern oder einer  enormen  Anzahl von  Portionsverpackungen,
gibt es nun deutlich weniger Verpackungsabfall, von dem sich auf geringem Raum sehr
viel lagern läßt und der gut recyclingsfähig ist.  Mehr  Gründe für den Erfolg einer Idee
kann es wohl kaum geben.